Was geschah im Jahr 1972 ?
Die wichtigsten Ereignisse vom Jahr 1972 im Überblick:
Wichtigstes Ereignis aus deutscher Sicht sind die olympischen Sommerspiele 1972 in München. Sie werden durch die Geiselnahme israelischer Sportler überschattet. Nach dem blutigen Ende des Terroraktes beschließt das IOC die olympischen Spiele fortzuführen.
Die BRD und die DDR normalisieren ihre Beziehungen weiter durch ein Transitabkommen (das den freien Verkehr nach Westberlin regelt) und den Grundlagenvertrag.
Der 30. Januar 1972 schreibt sich als trauriges Datum in die Geschichte Nordirlands ein. Der Tod unbewaffneter Zivilisten durch englische Elitesoldaten gibt dem Tag den Namen Bloody Sunday.
Der amerikanische Präsident Nixon gerät in den Sumpf des Watergate Skandals, der schließlich zu seinem Rücktritt führt.
Im Mai 1972 unterzeichnen die USA und die Sowjetunion einen ersten substanziellen Abrüstungsvertrag (SALT 1).
Führende Mitglieder der Roten Armee Fraktion werden im Laufe des Juni 1972 verhaftet.
Im November 1972 gewinnt die SPD die vorgezogenen Bundestagswahlen, Willy Brandt wird zum zweiten Mal Bundeskanzler.
Das Jahr 1972 darf aufgrund erster Umweltkonferenzen und weltweiter Beschlüsse zum Umweltschutz (gegen die Meeresverschmutzung) als Anfang des einsetzenden Umweltbewußtseins gelten.
Der sogenannte Club of Rome veröffentlicht seinen pessimistischen Bericht zur Zukunft der Menschheitsentwicklung.
Der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll erhält den Literatur Nobelpreis.
In Sapporo (Japan) finden im Februar 1972 die olympischen Winterspiele statt. Im September 1972 wird der exentrische Amerikaner Bobby Fischer Schachweltmeister und durchbricht für kurze Zeit die Dominanz der Russen in diesem Sport.
Eddy Merckx wird wie im Vorjahr Sieger der Tour de France (Juli 1972). Bayern München sichert sich die Fußballmeisterschaft.
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